Obwohl wir hier jetzt Hochsommer haben, heißt das nicht, daß wir keinen Regen bekommen. Die Wettervorhersage hatte für den 25. seit Beginn unserer Vulkanumrundung schlechtes Wetter vorhergesagt. Also was machen mit unserer geplanten 5-Tagestour, wenn es am 4. Tag zu regnen anfangen soll. Wir sind zwar auch für Regenwetter komplett ausgerüstet, aber wenn es sich vermeiden läßt, dann würden wir das bevorzugen. Also was machen! Die Lösung: Einfach mehr machen. Am 2. Tag haben wir uns dann während der Wanderung für eine halbe Vulkanumrundung entschlossen, 2 Hütten übersprungen, und dann am Ende 10 Stunden unterwegs gewesen. Aber das waren sehr schöne 10 Stunden mit wundervollen Blicken auf die Vulkane, den einen, den wir umrundeten, und Mount Doom aus Herr der Ringe. Als Tintenpisser ist man dann allerdings ziemlich kaputt am Ende eines solchen Tages. So haben wir diese ganze Tour in 3 Tagen abschließen können und waren am 24. am Abend wieder in Wellington. Eine Dusche, eigenes Bett, und dann am 25. morgens mit Deutschland videofoniert. Das ist der Vorteil, wenn man hier auf der Ecke wohnt und kein Tourist ist. Die Karte unten zeigt das Gebiet, in dem wir unterwegs waren. Den nördlichen Vulkan haben wir umrundet, der südliche Vulkan ist Mount Doom. In National Park in der Jugendherberge (sehr zu empfehlen), dort wo der Pfeil ist, hatten wir vor der Tour übernachtet.
Größere Kartenansicht
Jetzt bleiben wir den 25. hier im Trockenen, und morgen geht es dann nach Napier oder Gisborne. Napier ist eine bekannte Weingegend. Mal schauen, ob wir dort auf der Ecke eine Unterkunft finden werden.
Montag, 24. Dezember 2007
Mittwoch, 19. Dezember 2007
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Liebe Familie und Freunde!
Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Wir werden am Freitag Nachmittag direkt in unsere Nordinsel-Weihnachtstour starten und am Samstag eine 5-Tagestour in den Tongariro National Park starten. Das heißt, wir sind zu Weihnachten nicht zu Hause, sondern mitten in der Wildnis. Wie es nach dieser Tour weitergeht wird davon abhängen, wie wir die Anstrengungen überleben. Entweder wir wagen uns in die nächste Trekkingtour oder aber wir werden mit einer normalen Sightseeingtour den Urlaub abschliessen. Mal schauen, ob wir es bis hoch nach Auckland schaffen. Somit werden wir auch zum Jahreswechsel nicht zu Hause sein, sondern irgendwo auf der Nordinsel rumtouren.
Am 5.01. im neuen Jahr werden wir wieder telefonisch erreichbar sein.
Wir hoffen für Euch, daß Ihr eine weiße Weihnacht haben werdet.
Die Kurze und der Lange.
Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Wir werden am Freitag Nachmittag direkt in unsere Nordinsel-Weihnachtstour starten und am Samstag eine 5-Tagestour in den Tongariro National Park starten. Das heißt, wir sind zu Weihnachten nicht zu Hause, sondern mitten in der Wildnis. Wie es nach dieser Tour weitergeht wird davon abhängen, wie wir die Anstrengungen überleben. Entweder wir wagen uns in die nächste Trekkingtour oder aber wir werden mit einer normalen Sightseeingtour den Urlaub abschliessen. Mal schauen, ob wir es bis hoch nach Auckland schaffen. Somit werden wir auch zum Jahreswechsel nicht zu Hause sein, sondern irgendwo auf der Nordinsel rumtouren.
Am 5.01. im neuen Jahr werden wir wieder telefonisch erreichbar sein.
Wir hoffen für Euch, daß Ihr eine weiße Weihnacht haben werdet.
Die Kurze und der Lange.
Und mal wieder kurioses und lustiges!
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Und wann immer wir an etwas Lustigem vorbeikommen, dann wird nicht lange gezögert und die Kamera gezückt. Es hat sich wieder ein bisschen was angesammelt. Also hier unsere letzten Schreier:
Folgende Symbole kann man auf einer Verpackung für Teebeutel finden.
Teebeutel können, wie wir ja alle wissen, hoch gefährliche Sprengstoffe und radioaktive Substanzen enthalten. Tee fällt somit unter das Waffenexportgesetz. Zum Glück wird hier in Neuseeland sorge getragen, dass der Tee nur getrunken und nicht zum Bau von Waffen benutzt wird. Auch ist es beruhigend zu wissen, dass der Tee nicht für miese Tierexperimente benutzt wird. Es soll ja Leute geben, die Tee anpflanzen, um es dann Hasen in die Augen zu reiben oder auf Wunden streuen.
Kreativ sind die Leute ja hier. Man kann mit allen Sachen Geld verdienen. Und wenn man es als Wäscheleinenmann versucht. Sogar mit eigenem Auto. Und man kann seine Wäscheleine sogar reparieren lassen.
Wenn man schon immer mal wissen wollte, wie ein Vergissmeinnicht im Englischen heißt. Hier die Antwort. Hat bestimmt ein Deutscher übersetzt.
Das Land ist ja wunderschön grün, aber es gibt so einige Orte, an denen man nicht so durstig sein sollte. Und man sollte auch nicht auf eine Körperwäsche angewiesen sein.
Das war es auch schon. Mal gespannt, was uns noch so alles über den Weg läuft.
Folgende Symbole kann man auf einer Verpackung für Teebeutel finden.
Teebeutel können, wie wir ja alle wissen, hoch gefährliche Sprengstoffe und radioaktive Substanzen enthalten. Tee fällt somit unter das Waffenexportgesetz. Zum Glück wird hier in Neuseeland sorge getragen, dass der Tee nur getrunken und nicht zum Bau von Waffen benutzt wird. Auch ist es beruhigend zu wissen, dass der Tee nicht für miese Tierexperimente benutzt wird. Es soll ja Leute geben, die Tee anpflanzen, um es dann Hasen in die Augen zu reiben oder auf Wunden streuen.
Kreativ sind die Leute ja hier. Man kann mit allen Sachen Geld verdienen. Und wenn man es als Wäscheleinenmann versucht. Sogar mit eigenem Auto. Und man kann seine Wäscheleine sogar reparieren lassen.
Wenn man schon immer mal wissen wollte, wie ein Vergissmeinnicht im Englischen heißt. Hier die Antwort. Hat bestimmt ein Deutscher übersetzt.
Das Land ist ja wunderschön grün, aber es gibt so einige Orte, an denen man nicht so durstig sein sollte. Und man sollte auch nicht auf eine Körperwäsche angewiesen sein.
Das war es auch schon. Mal gespannt, was uns noch so alles über den Weg läuft.
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Belmont Regional Park (9. Dez. 07)
Das Wetter war doch nicht so schlecht wie zunächst angekündigt. Also schnell unsere Sachen gepackt und einen Ort zum Wandern ausgesucht. Da es schon Mittag war, mußte etwas her, was nicht ganz so weit weg war. Der Belmont Regional Park hat Eingänge im Osten und Westen, und da wir den Osten schon kannten, haben wir uns diesmal für einen Westeingang entschieden.
Also auf nach Canon Creek. Wir waren etwas erschrocken, wie arm diese Gegend zu sein scheint. Das erkennt man gleich an den Häusern. Auch der Beginn des Wanderwegs war nicht so sehr schön. Ein paar Graffittis auf den Bänken und Wegen, Müll an der Seite. Aber man muß nicht weit gehen, um direkt im Grünen zu sein. Diese Westseite des Parks ist komplett anders als die Ostseite. Hohes Grün, Busch, ein Blätterdach über einem, und nochmals Grün. Und dann ging es so langsam bergauf. Und weiter bergauf, und steiler bergauf, und noch weiter bergauf, und danach bergauf. Wir hatten das Gefühl, es würde gar nicht mehr aufhören. Oben angekommen bei dem großen Nord-Süd-Wanderweg auf dem Rücken dieser Hügelkette, wurden wir mit einem grandiosen Blick verwöhnt. Ein Blick bis nach Wellington nach Süden. Die Bergkette im Osten, das Tasmanische Meer im Westen, und im Norden ... Oh weh, was ist das im Norden. Regenwolken! Sowieso schon ein bischen schwül, und dann noch diese Aussichten. Also keine große Zeit zum Ausruhen und weiter bei diesem warmen Wetter. Der Regen in Aussicht hat uns eigentlich nicht so gestört, da es so warm war. Aber irgendwie wollten wir doch nicht nass werden. Besonders lustig ist auch, dass dort oben alles voller Schafe ist. Hinter jeder Ecke eine weitere Gruppe. Und jedes mal schrecken sie auf und rennen davon. Einzig die Schafsködel auf der Wiese sind etwas störend. Aber Slalomlaufen ist die Lösung. Auch über eine Lämmerwiese mußten wir rüber. Da war dann noch mehr los. Die Lämmer sind zwar mittlerweile nicht mehr so klein, aber sehen immer noch süß aus.
Gut 4 Stunden waren wir dann doch unterwgs, und die letzten 5 Minuten waren wir im Nieselregen. Ganz schön ausgelaugt, aber dann doch auch stolz über die bewältigten Anstrengungen, ging es ins Auto. Lange Hose angezogen, und ab nach Hause.
Oder doch nicht? Wir wollten ja noch immer mal das Restaurant Dennis hier ausprobieren, und heute hatten wir wirklich Hunger. Also auf nach Porirua und ab zu Dennis. Lecker Sandwich und Burger bestellt und gegessen, und dann nach Hause. Das war mal wieder ein wundervoller Tag im Grünen. Bilder wie immer bei Flickr. Hier ein kurzer Vorgeschmack.
Also auf nach Canon Creek. Wir waren etwas erschrocken, wie arm diese Gegend zu sein scheint. Das erkennt man gleich an den Häusern. Auch der Beginn des Wanderwegs war nicht so sehr schön. Ein paar Graffittis auf den Bänken und Wegen, Müll an der Seite. Aber man muß nicht weit gehen, um direkt im Grünen zu sein. Diese Westseite des Parks ist komplett anders als die Ostseite. Hohes Grün, Busch, ein Blätterdach über einem, und nochmals Grün. Und dann ging es so langsam bergauf. Und weiter bergauf, und steiler bergauf, und noch weiter bergauf, und danach bergauf. Wir hatten das Gefühl, es würde gar nicht mehr aufhören. Oben angekommen bei dem großen Nord-Süd-Wanderweg auf dem Rücken dieser Hügelkette, wurden wir mit einem grandiosen Blick verwöhnt. Ein Blick bis nach Wellington nach Süden. Die Bergkette im Osten, das Tasmanische Meer im Westen, und im Norden ... Oh weh, was ist das im Norden. Regenwolken! Sowieso schon ein bischen schwül, und dann noch diese Aussichten. Also keine große Zeit zum Ausruhen und weiter bei diesem warmen Wetter. Der Regen in Aussicht hat uns eigentlich nicht so gestört, da es so warm war. Aber irgendwie wollten wir doch nicht nass werden. Besonders lustig ist auch, dass dort oben alles voller Schafe ist. Hinter jeder Ecke eine weitere Gruppe. Und jedes mal schrecken sie auf und rennen davon. Einzig die Schafsködel auf der Wiese sind etwas störend. Aber Slalomlaufen ist die Lösung. Auch über eine Lämmerwiese mußten wir rüber. Da war dann noch mehr los. Die Lämmer sind zwar mittlerweile nicht mehr so klein, aber sehen immer noch süß aus.
Gut 4 Stunden waren wir dann doch unterwgs, und die letzten 5 Minuten waren wir im Nieselregen. Ganz schön ausgelaugt, aber dann doch auch stolz über die bewältigten Anstrengungen, ging es ins Auto. Lange Hose angezogen, und ab nach Hause.
Oder doch nicht? Wir wollten ja noch immer mal das Restaurant Dennis hier ausprobieren, und heute hatten wir wirklich Hunger. Also auf nach Porirua und ab zu Dennis. Lecker Sandwich und Burger bestellt und gegessen, und dann nach Hause. Das war mal wieder ein wundervoller Tag im Grünen. Bilder wie immer bei Flickr. Hier ein kurzer Vorgeschmack.
Freitag, 7. Dezember 2007
Das Mustafa Kemal Denkmal (02. Dec. 07)
Nach dem gestrigen anstrengenden Tag wählten wir heute einen etwas einfacher zu erreichenden Ort. Wir waren schon ein paarmal dran vorbeigefahren, aber heute wollten wir endlich mal direkt hin. Das Mustafa Kemal Denkmal hier in Wellington war das Ziel.
Auch von dort hat mal wieder einen wunderschönen Blick (von wo nicht hier in NZ), diesmal über die Meeresbucht und in Richtung Südinsel. Und wieder brannte die Sonne, allerdings ist dank der leichten Briese die Temperatur sehr angenehm.
Nach dieser Besichtigung ging es mal wieder zum Chocolate Fish Cafe. Leider muss diese Attraktion zum Jahresende schliessen, und wir hatten Glück, dass wir an diesem letzten Wochenende, an dem das Cafe voll ausgetattet war, dort (mal wieder) einen wunderschönen Blick geniessen durften.
Auch von dort hat mal wieder einen wunderschönen Blick (von wo nicht hier in NZ), diesmal über die Meeresbucht und in Richtung Südinsel. Und wieder brannte die Sonne, allerdings ist dank der leichten Briese die Temperatur sehr angenehm.
Nach dieser Besichtigung ging es mal wieder zum Chocolate Fish Cafe. Leider muss diese Attraktion zum Jahresende schliessen, und wir hatten Glück, dass wir an diesem letzten Wochenende, an dem das Cafe voll ausgetattet war, dort (mal wieder) einen wunderschönen Blick geniessen durften.
Die Besteigung des Mt. Climie (01. Dec. 07)
Auf der Suche nach etwas sportlicher Betätigung verbunden mit einer grandiosen Aussicht entschieden wir uns, in den Pakuratahi Forest zu fahren (auf dieser Seite findet sich auch eine Karte). In diese Richtung waren wir schon ein paar Mal mit dem Auto unterwegs, aber es ist einfach immer wieder interessant. Das Linksfahren ist schon lange kein Problem mehr, nur die etwas andere Vorfahrtsregelung erfordert vor allem in den Städten ein konzentrietes Fahren. Wie auch immer, es macht Spass durchs Land zu fahren.
Nach unserem Kartenmaterial sollte wir einen 2 bis 2.5 stündigen Aufstieg vorfinden. Und so kam es denn auch. Zwei Stunden stetig bergauf wurden dann aber mit einem grandiosen Blick belohnt. Das zugehörige Panoramafoto wie auch einige andere werden aber auch seinen Weg nach flickr finden.
Oben angekommen, wurde der von der Kurzen zubereitete Wrap ausgepackt, ein etwas windstilleres Plätzchen gesucht, und dann der Blick, das Essen und die Sonne genossen.
Dieser Wald ist wirklich wunderschön. Vor allem der erste Teil des Aufstiegs was fast wie im Urwald. Bei den Parkplätzen gibt es auch gute Picknickmöglichkeiten, und dieser Ort kommt auf jeden Fall auf unsere “zu besuchen” Liste. Hier noch ein paar Eindrücke von der Natur.
Nach unserem Kartenmaterial sollte wir einen 2 bis 2.5 stündigen Aufstieg vorfinden. Und so kam es denn auch. Zwei Stunden stetig bergauf wurden dann aber mit einem grandiosen Blick belohnt. Das zugehörige Panoramafoto wie auch einige andere werden aber auch seinen Weg nach flickr finden.
Oben angekommen, wurde der von der Kurzen zubereitete Wrap ausgepackt, ein etwas windstilleres Plätzchen gesucht, und dann der Blick, das Essen und die Sonne genossen.
Dieser Wald ist wirklich wunderschön. Vor allem der erste Teil des Aufstiegs was fast wie im Urwald. Bei den Parkplätzen gibt es auch gute Picknickmöglichkeiten, und dieser Ort kommt auf jeden Fall auf unsere “zu besuchen” Liste. Hier noch ein paar Eindrücke von der Natur.
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