Immer an der Küste entlanggehend sind wir auch über den "Shakespeare Kliff" gekommen. Wieder ein Platz mit wunderschöner Aussicht auf blaues Wasser, grüne Hügel und imposante Kliffs. Und das Wasser voll mit Segel- und Motorbooten. Auch an dem Restaurant Eggsentric kamen wir vorbei. Es wird von eimen (wohl exzentrischen) Künstler betrieben, der das Restaurant auch als Austellungsbereich für seine Skulpturen benutzt. Da dieses Restaurant in unserem Reiseführer als besonders empfehlenswert beschrieben wurde, wollten wir uns dort doch ein kleines Mittagessen gönnen. Leider bekamen wir nichts mehr zu Beißen, da die Küche für das abendliche Sylvester Dinner schließen mußte um mit den Vorbereitungen dafür zu beginnen. Da wir schon einmal vor Ort waren, haben wir dann gleich einen Tisch für ein Abendessen am nächsten Tag bestellt.
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Von der Wärme und stetigen Sonneneinstrahlung ermüdet, machten wir uns wieder auf den Rückweg, mit der Fähre zurück nach Whitianga, und dann zur Unterkunft. Und wenn man mit offenen Augen so durch die Straßen zieht, dann sieht man sehr häufig, dass die Häuser 2 Garagen haben. Das sind keine Doppelgaragen, sondern eine normal große Garage und eine supergroße Garage. Man muß es mit eigenen Augen gesehen haben, wie sich so eine Garage öffnet und dann ein kleiner Traktor dadrin parkt mit einem riesigen Boot dahinter. Ja wirklich, eine Garage für das eigene Boot. Und nicht nur eine kleine Jolle, nein ein großes, mit 2 Mitsubishi Motoren ausgestattetes vollwertiges Boot. Und dann zieht dieser kleine, eigens nur dafür vorhandene, Trekker das Boot aus der Garage zum Hafen. Unglaublich, aber wahr.
Eine andere unglaubliche Eigenart der Kiwis ist ihr Wunsch nach Komfort am Strand. Anders kann man es sich nicht erklären, dass wir so viele Sofas am Strand gesehen haben. Mit einem kleinen Transporter oder einem größeren SUV wird das Sofa bis fast auf den Strand gefahren, dann etwa 1.5 Meter vom Auto entfernt aufgestellt und sich draufgesetzt und auf das Meer geschaut. Keine Ahnung, ob das ein extra Strandsofa ist, oder das Sofa aus dem Wohnzimmer dafür verwendet wird. Es sieht auf jedenfall sehr, sehr ungewöhnlich aus.
Auf der Suche nach einem besonderen Sylvesteressen hat es uns dann nach einer kleinen Erhohlungspause in der Unterkunft wieder in das Dorfzentrum von Whitianga getrieben. Etliche Szenebars und -restaurants waren voll ausgebucht, aber ein Thai Restaurant hatte noch auf. Wir haben noch nie beim Thailänder gegessen, zumindest können wir uns nicht daran erinnern. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, dort einzukehren, zumal es auch nicht viele Alternativen gab. Wir waren sehr angenehm überrascht über das leckere Essen, was wir dort bekommen hatten und haben thailändisches Essen seit dem immer mal wieder gerne gewählt. So gegen 22 Uhr verließen wir das Restaurant und schlenderten auf Umwegen zurück zu unserer Unterkunft, wo wir so gegen 23:30 ankamen. Noch ein paar nette Worte mit den anderen Gästen gewechselt, und dann wollten wir den Jahreswechsel bei sommerlichen Temperaturen am Strand verbringen. Wo kann man das sonst schon erleben? Von Feuerwerk kann um Mitternacht nicht großartig die Rede sein, da an den Vortagen keines verkauft wird. Ein paar einzelne Raketen stiegen auf, aber ein Erhellen des Himmels war nicht wirklich erfolgt. Keine 5 Minuten nach Mitternacht fing es so langsam an zu nieseln, was uns dann zurück zur Herberge führte, wo wir gerade mit Beginn des Regens eintrafen. Das war mal ein anderes, aber trotzdem sehr interessantes Sylvester, mit T-Shirt, kurzer Hose, Badelatschen und den Magen voll mit thailändischen Leckereien.
1 Kommentar:
Danke sehr an den Autor.
Gruss Nanna
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