Wir packten unsere Siebensachen in den Wagen und fuhren los. Der Wein wartete schließlich auf seine neuen Besitzer! Kaum waren die Anfahrtspunkte in unseren Navi eingegeben, waren wir auch schon auf und davon und kauften die Weine ein, die uns am gestrigen Tag so gut geschmeckt hatten. Bei einer neuen Winzerei hatten wir aber auch nochmal einen Stopp eingelegt. Laut Reiseführer lohnte sich dieser Stopp. Die Winzerei "Mission" lag auch wirklich auf einem schönen Fleckchen Erde: die Weinreben lagen sozusagen einem zu Füßen, und das prachtvolle Gebäude thronte über ihnen. Einst war dieses Gebäude ein Kloster gewesen, daher der Name und das Kreuz auf dem Giebel. Der Lange machte auch heute wieder eine Weinprobe. Ich durfte nichts trinken. Ich mußte ja schließlich fahren :(
Während unseres Besuches der "Mission" wurden Vorbereitungen für eine Hochzeit getroffen. Am liebsten hätte ich mir auch nochmal hier mein Brautkleid angezogen und den Langen vor den Altar gezerrt. Den natürlich vorher noch ordentlich mit Wein abfüllen. Dann hätte er wieder: "Ja, ich will" gesagt.

Als unsere Einkaufstour vorbei war, sollte es endlich wieder nach Wellington gehen. Unsere Neugier fand aber kein Ende. In dem Reiseführer wurde ein "besonderer" McDonald's als weitere Sehenswürdigkeit angepriesen. Wenn das schon so ist, mußten wir auch da hin. Es stellte sich als ziemlich interessant dar: es ist der wohl einzige McDo im Art-Deco-Stil. War irgendwie urig.
Der Laden war zwar von außen und innen sehr nett, der Duft allerdings ist der gleiche, wie in jedem anderen McDo. Merkt man gleich, dass wir keine McDo-Gänger sind? Als auch diese Quälerei vorbei war, folgte auch schon die nächste: die lange Fahrt nach Wellington. Kilometermäßig mag es nicht viel sein, aber da die Straßen meist nur einspurig sind (in einer Richtung) und auch noch sehr kurvig sind, können einem z.B. 100km wie eine Ewigkeit vorkommen. Es wunderte also niemanden von uns, dass wir mal wieder spät abends in den eigenen vier Wänden ankamen - total platt und wieder urlaubsreif.
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